Tourstop Dresden Tag 1-3

Es gibt Messen, da hat man immer etwas Bedenken, wegen ausbleibender Besucher. Wäre nicht schön, nach all der Vorbereitung und Arbeit während der Öffnungszeiten alleine auf weiter Flur zu sitzen. Dresden gehört nicht dazu. Pünktlich um 9.00 Uhr wurden die Hallen mit Schulkindern geflutet. Und wenn wir schreiben geflutet, dann meinen wir geflutet. Binnen Minuten waren alle Leihgeräte, Helme und Rampen besetzt.
Gehen wir aber noch einmal zurück auf Null. Nachdem die guten, alten Whitezumodule ausgedient haben, haben wir einen Anbieter aus Polen gefunden, der uns mit einer neuen „stehenden Welle“ versorgte. Da der Weg aus Krakau überschaubar war, meinte es Waveramps.eu sehr gut mit uns und sendete uns eine M2 Welle. Klingt kryptisch und mit einem Gewicht von rund drei Tonnen war das Teil alle andere als mal eben aufgebaut. Zum Glück stellten uns die Verantwortlichen der Messe Aufbauhelfer, die uns unter die Arme griffen. Eigentlich bauten die sowohl die M2 auf, als auch den etwas von Logimart angelieferten Pumptrack, den wir mit Seaside und anderen Bannern schmückten. Danke dafür!

Mitten in den Aufbau kam dann das ZDF, in Person von Anja Heyde und vereinbarte einen Interviewtermin am nächsten Morgen. Frühstücksfernsehen, das klingt nach Kaffeetrinken und seine Sachen zusammensuchen, während im Hintergrund das TV für eine sanfte Berieselung sorgt. Was der Zuschauer nicht sieht, die Redakteure fangen um ein Uhr morgens an zu arbeiten und die Reporter gegen vier. Da wir zur Abwechslung, mal die sein sollten, die interviewt werden, mußten wir um 5.30 Uhr vor Ort sein. Soll heißen, um 4.45 Uhr den Wecker stellen. Dann wurde rund eine Stunde besprochen, was man denn fragen würde und eine kleine Generalprobe später waren wir dann Live. Der Anspruch: Erkläre in vier Minuten den Unterschied zwischen Skateboarding und Surfskateboarding und warum die Nutzung von Elektrokleinstmobilen in Deutschland noch nicht erlaubt ist. Um 5.40 Uhr! Da war das spätere Interview des MDR einfacher. Dies dauerte etwa 30 Minuten und gab einem tatsächlich die nötige Zeit für Erklärungen.

Nach dem Interview also erstmal gemütlich Frühstücken und „… verdammt was ist da los?“ In der Aula der Messe drängten sich die Schüler und wir dachten uns: „Na, die sind aber früh.“ Und bamm, die Tür ging auf und die Dezibel erhöhten sich auf einen Wert, der einem einfliegenden Jumbojet gleich kam. Als Erstes stürzten sich die Kids natürlich auf die Elektroskateboards von Evolve. Die Fahrer waren leicht auszumachen. Ein Vorteil unserer Melon Helme ist natürlich, dass sie schön bunt sind und der Träger auch auf weite Entfernungen auszumachen ist. Auch die Slide Surfskateboards und die YOW Surfskateboards waren ständig unterwegs. Wenn Scooter glühen würden, wenn sie benutzt werden, dann würden die Dexter Scooter immer noch Leuchten wie ein 1000W Strahler, denn der Pumptrack von Pumptrack-Deutschland.de war permanent belegt.

Der Samstag war dann etwas ruhiger, die Ezyroller kamen zum Einsatz, denn viele Eltern hatten ihr Kinder bei uns geparkt, um im Messebistro einen Cappuccino zu schlürfen. Dies ließ aber auch die nötige Zeit, um den Kids das Longboarding auf den Loaded Longboards zu erklären. Apropos Zeit. Diese verflog buchstäblich und leider bekam man von der Messe selbst eher wenig mit. Ein Durchhasten der anderen Hallen, auf der Suche nach Jana Maiwald, die mit ihrem Team für eine perfekte Orga sorgte, war der Messerundgang. Wie aufwändig die Messe den Autritt gestaltete, sah man in unserer Halle, die mit allerlei interessanten Dingen gefüllt war. Schräg gegenüber von uns stand Jörg vom „Tatort Hawaii“ mit seiner Skimboardbahn. In der Mitte der Halle war ein Riesenwasserbecken aufgebaut, in dem sich tagsüber die Kinder auf Stand-up Paddling Boards tummelten. Dazu kamen Fahrradshops, eine lustige Sportart namens „Jagger“ und viele andere.

Aktiv+Vital Dresden

Der Sonntag war der ruhigste Tag, Zeit um Workshops durchzuführen und der mittlerweile angewachsenen Gruppe von Surfskatern zuzuschauen, die auf der Bahn ihre Achten drehten.

Unser ISPO TV beschränkte sich auf das Filmen des Events. Es war zuviel los, um in Ruhe Interviews durchzuführen.

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